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  • MeshCore Regions Dresden

    Gezielte Nachrichtenweiterleitung im Mesh-Netz

    Mit der Einführung von Regions in MeshCore steht Betreibern und Nutzern ein mächtiges Werkzeug zur Verfügung, um die Netzlast zu reduzieren und Kanal-Nachrichten gezielt auf bestimmte geografische Bereiche zu beschränken. Was steckt dahinter – und was bedeutet das konkret für unser Dresdner Netz?

    Warum Regions?

    Regions wurden eingeführt, um die Last im Mesh-Netz zu begrenzen. Durch die Nutzung von Regions enthält das Netz weniger unnötige Hops. Bisher wurden Kanal-Nachrichten von jedem erreichbaren Repeater weitergeleitet – unabhängig davon, ob die Empfänger überhaupt in der Nähe waren. Mit Regions lässt sich das nun steuern.

    Eine Diskussion in Dresden muss nicht in die ganze Welt verteilt werden. Genau das verhindert das Region-System.

    Wichtig zu wissen: Regions gelten aktuell ausschließlich für Kanäle (Channels) und haben keinen Einfluss auf direkte Nachrichten (DMs).

    Das Grundprinzip

    Repeater unterstützen „Regionen“, für welche sie Nachrichten weiterleiten. Nutzerinnen und Nutzer definieren in Channels mit einem „Scope“, auf welche Region ihre Nachrichten beschränkt bleiben sollen.

    Konkret läuft das so ab:

    1. Ein Repeater-Betreiber konfiguriert eine oder mehrere Regions auf seinem Gerät.
    2. Er legt fest, welche Regions weitergeleitet (allowf) werden sollen.
    3. Die Nutzerin oder der Nutzer versieht eine Kanal-Nachricht mit einem Region-Flag.
    4. Nur Repeater, die das entsprechende Region-Flag kennen, leiten die Nachricht weiter.

    Standardmäßig ist ein Repeater auf * gesetzt – das bedeutet, er leitet Nachrichten ohne Region-Flag weiter. So wird verhindert, dass bestehende öffentliche Kanäle ohne Region-Konfiguration blockiert werden.

    Region-Codes

    Die Bezeichnungen folgen Konventionen, auf die sich Menschen nach Diskussionen geeinigt haben. Die technische Basis sind etablierte Standards:

    • Länder: ISO 3166-1 alpha-2 (z. B. de für Deutschland)
    • Bundesländer/Regionen: UN/LOCODE Subdivision Codes (z. B. de-sn für Sachsen)

    Aktuell gibt es noch keine funktionierende Hierarchie: de und de-sn sind gleichwertige, unabhängige Scopes. Ein Repeater mit nur de-sn reagiert also nicht automatisch auf Nachrichten mit dem Flag de – deshalb ist es wichtig, mehrere Ebenen gemeinsam zu konfigurieren.

    Empfohlene Einstellungen für den Großraum Dresden

    Repeater im Großraum Dresden sollten folgende Regionen erlauben:

    • europe
    • de
    • de-ost
    • de-sn
    • de-sn-vvo
    • de-sn-dd

    Das Eintragen mehrerer Regions ist besonders sinnvoll, wenn der Repeater geografisch an einer Grenze zu einer anderen Region liegt. Unser Funkturm Wilsdruff liegt beispielsweise zwischen mehreren Landkreisen – dort macht die vollständige Liste besonders viel Sinn.

    Nutzerinnen und Nutzern mit Companions im Großraum Dresden empfehlen wir, standardmäßig einen dieser Scopes zu verwenden:

    • de-sn
    • de-sn-dd

    Für den alltäglichen Stadt-Chat ist de-sn-dd die engste und sinnvollste Wahl – Nachrichten bleiben auf Dresden beschränkt und belasten das überregionale Netz nicht.

    Konfiguration am Repeater

    Per CLI

    Wer seinen Repeater per serieller Konsole oder Remote-Admin verwaltet, setzt die Regions direkt:

    region put europe
    region put de
    region put de-ost
    region put de-sn
    region put de-sn-vvo
    region put de-sn-dd
    region allowf europe
    region allowf de
    region allowf de-ost
    region allowf de-sn
    region allowf de-sn-vvo
    region allowf de-sn-dd
    region save
    Per App
    1. In der MeshCore-App am Repeater anmelden
    2. Einstellungen öffnen → Manage Regions
    3. Mit dem +-Symbol jede Region einzeln eintragen
    4. Für jede Region auch Allow Flood aktivieren
    5. Speichern – kein Neustart erforderlich

    Regions in der Client-App setzen

    Auch als normaler Nutzer kann man Nachrichten mit einem Region-Scope versehen:

    1. Kanal öffnen
    2. Menü oben rechts (drei Punkte) antippen
    3. Set Region Scope wählen
    4. Gewünschten Scope eintragen (z. B. de-sn-dd)

    Die Möglichkeit, Kanal-Nachrichten auf lokale Repeater-Regions zu beschränken, wurde mit App-Version 1.38.0 im Januar 2026 eingeführt. Die Firmware-seitige Unterstützung mit den entsprechenden CLI-Befehlen kam bereits mit dem Release vom November 2025.

    Kanäle in Dresden

    In Dresden sind folgende Hashtag-Kanäle in Verwendung:

    • #dresden – allgemeiner Chat
    • #dd-ping – Tests
    • #dd-repeater – Support rund um Repeater
    • #dd-roomserver – Support rund um Room Server
    • #dd-companion – Support rund um Companions
    • #dd-meshcon – Real-Life-Treffen

    Für Notfälle gilt die Konvention: #emergency. Den Notfunkkanal gerne mitlesen, aber nicht aus Spaß beschreiben.

    Es gibt außerdem einen Test-Kanal #de-sn-dd, in dem Nutzerinnen und Nutzer z. B. mit dem gleichnamigen engen Scope experimentieren können.

    Weiterführende Links


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  • MeshCore Path Hash Mode

    Mehr Eindeutigkeit im wachsenden Mesh-Netz

    Mit Firmware-Version 1.14 hat MeshCore eine wichtige Neuerung erhalten: den Multi-Byte Path Hash. Was es damit auf sich hat, warum das für wachsende Netze wie unser Dresdner Netz relevant ist – und was Repeater-Betreiber jetzt tun sollten, erklären wir hier.

    Was ist ein Path Hash?

    Wenn eine Nachricht das MeshCore-Netz durchläuft, hinterlässt jeder beteiligte Repeater eine kurze Kennung im Paket – den sogenannten Path Hash. Dieser Hash ist ein Ausschnitt aus dem öffentlichen Schlüssel des Repeaters.

    Bisher verwendete MeshCore standardmäßig nur 1 Byte pro Repeater im Pfad. Das erlaubt zwar bis zu 64 Hops – reicht also für sehr große Netze –, hat aber einen Nachteil: Mit nur 1 Byte gibt es lediglich 254 mögliche eindeutige Werte (0x00 und 0xFF sind reserviert). In größeren oder überregional vernetzten Meshes wird es deshalb schnell zu Kollisionen kommen: zwei verschiedene Repeater teilen sich dann denselben Hash-Wert.

    Das Netz funktioniert zwar weiterhin korrekt, denn Pakete werden trotzdem weitergeleitet. Aber Analyse-Tools wie der LetsMesh.net Analyzer oder MeshMapper können die Routen nicht mehr eindeutig darstellen – mehrere Repeater erscheinen dann als ein und dasselbe Gerät.

    Multi-Byte Path Hash: die Lösung

    Mit Firmware 1.14 wurde die Möglichkeit eingeführt, Path Hashes mit 1, 2 oder 3 Bytes zu verwenden. Die Unterschiede im Überblick:

    ModusBytesMögliche IDsMaximale Hops
    0 (Standard)1 Byte25464
    12 Byte65.53432
    23 Byte~16 Mio.21

    Der Wechsel auf 2 Byte reduziert die Kollisionswahrscheinlichkeit drastisch – bei 32 möglichen Hops, die für die meisten Netze völlig ausreichend sind.

    Was steuert path.hash.mode genau?

    Der CLI-Befehl path.hash.mode auf einem Repeater legt fest, mit welchem Hash-Format der Repeater seine eigenen Adverts (also seine Ankündigungen im Netz) sendet.

    Wichtig zu verstehen: Der Befehl beeinflusst nicht, welche Pakete der Repeater weiterleitet. Ein Repeater mit Firmware 1.14+ leitet Pakete mit 1-, 2- und 3-Byte-Hashes immer gleichermaßen weiter – unabhängig von der eigenen Einstellung.

    Verfügbare Modi
    set path.hash.mode 0   # 1-Byte-Hash (Standard, Kompatibilität mit älteren Firmwares)
    set path.hash.mode 1   # 2-Byte-Hash (empfohlen für Repeater auf 1.14+)
    set path.hash.mode 2   # 3-Byte-Hash (maximale Eindeutigkeit, 21 Hops)

    Den aktuellen Wert auslesen:

    get path.hash.mode

    Path Hash Size für Nachrichten (Companion/App)

    Neben dem Repeater-Setting gibt es auch auf Seite der Companion-App eine Einstellung für die Hash-Größe ausgehender Nachrichten:

    Einstellungen (Zahnrad) → Experimental Settings → Default Path Hash Size

    Hier kann zwischen 1-Byte, 2-Byte und 3-Byte gewählt werden. Diese Einstellung gilt dann für Kanal-Nachrichten und Direktnachrichten, die das Gerät selbst abschickt.

    Achtung: Diese Einstellung sollte erst umgestellt werden, wenn der überwiegende Teil der Repeater im eigenen regionalen Mesh bereits auf Firmware 1.14+ läuft. Ältere Firmware-Versionen vor 1.14 können 2- und 3-Byte-Pakete nicht weiterleiten und lassen sie stillschweigend fallen.

    Warum jetzt schon auf 2-Byte am Repeater wechseln?

    Auch wenn im Dresdner Netz noch nicht alle Companion-Geräte auf 2-Byte-Nachrichten wechseln sollten, gibt es gute Gründe, die Repeater-Adverts bereits jetzt umzustellen:

    • Bessere Netzwerkanalyse: Tools können Repeater mit 2-Byte-Adverts zuverlässiger auseinanderhalten.
    • Kein Nachteil: Adverts mit 2 oder 3 Byte werden von allen 1.14+-Repeatern problemlos weitergeleitet.
    • Community-Signal: Wer seinen Repeater auf Mode 1 oder 2 setzt, signalisiert damit, dass er bereits auf Firmware 1.14+ läuft – das hilft der Gemeinschaft einzuschätzen, wann der Gesamtumstieg sinnvoll ist.

    2- und 3-Byte-Adverts haben eine etwas geringere Reichweite als 1-Byte-Adverts – aber ein Repeater muss seine eigene Anwesenheit ohnehin nicht über 21 oder 32 Hops hinaus ankündigen.

    Empfehlung für Repeater-Betreiber in Dresden

    Wer seinen Repeater bereits auf Firmware 1.14.0 oder neuer aktualisiert hat, kann path.hash.mode 1 (2-Byte) bedenkenlos setzen:

    set path.hash.mode 1

    Ein Neustart ist nicht erforderlich. Den Companion vorerst auf dem Standard-1-Byte-Modus belassen, bis sich die Community abgestimmt hat und die Repeater-Dichte auf 1.14+ ausreichend groß ist.

    Welche Firmware dein Repeater aktuell läuft, lässt sich per CLI abfragen:

    version

    Firmware-Updates gibt es über den Web-Flasher: flasher.meshcore.co.uk

    Weiterführende Links


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  • Spendenaufruf – Update

    🗼 Funkturm Wilsdruff: Der erste Node ist da – jetzt fehlt noch der zweite!

    Update März 2026 | MeshDD • Meshtastic Dresden


    Es tut sich was! Seit unserem letzten Aufruf haben 8 großartige Menschen insgesamt 305 € gespendet – herzlichen Dank an alle, die dabei sind! Ihr habt uns bereits über ein Drittel des Weges gebracht.

    Und noch eine echte Erfolgsmeldung: Der erste Node ist bereits beschafft! Ein autarker Meshtastic-Knoten für die Hühndorfer Höhe ist in den Startlöchern. Das ist nicht selbstverständlich – das ist eure Unterstützung in Hardware gegossen.


    📊 So stehen wir
      
    💰 Gespendet355 € von 800 €
    👥 Spender9 Personen
    📦 Nodes bereit1 von 2
    📅 Einweihung11. April 2026

    Wir sind auf einem guten Weg – aber die Zeit läuft. Bis zur feierlichen Einweihung des Denkmals am 11. April um 11 Uhr wollen wir beide Nodes live schalten: einen Meshtastic- und einen MeshCore-Knoten, vollständig solargestützt, vollständig autark.

    Die verbleibenden 445 € gehen nicht nur in den zweiten Node – sondern auch in Montagezubehör und die handwerkliche Unterstützung bei der Installation. Antennenhalterungen, Kabel, wetterfeste Gehäuse, Befestigungsmaterial und die helfenden Hände, die das alles sicher auf der Hühndorfer Höhe in Position bringen – das alles kostet. Das klingt nach viel – aber wenn noch einmal 8 Menschen mitmachen, schaffen wir das locker.


    🙌 Warum es sich lohnt

    Die Hühndorfer Höhe ist geografisch einer der besten Standorte im Dresdner Raum: freie Sicht in alle Richtungen, exponierte Lage, ideal für große Reichweiten. Ein Node dort ist kein netter Zusatz – er ist ein echter Backbone-Knoten für das gesamte MeshDD-Netz.

    Und der symbolische Wert ist einmalig: Wo einst ein 153 Meter hoher Sendemast Mittelwellenprogramme über Sachsen verteilte, entsteht jetzt ein freier, dezentraler Kommunikationsknoten. Alte Geschichte, neue Technologie, gleiche Idee: Menschen verbinden.


    👉 Jetzt den zweiten Node ermöglichen

    Jeder Betrag zählt – ob 5 €, 20 € oder mehr. Wer lieber Hardware beisteuern möchte (LoRa-Boards, Solarpanels, Gehäuse, Kabel), ist ebenfalls herzlich willkommen.

    Spenden: https://gofund.me/f00d56d6f
    Kontakt: info@meshdresden.eu | t.me/mesh_dresden

    Wir sehen uns am 11. April auf der Hühndorfer Höhe. 📡


    MeshDD – Meshtastic Dresden • vollständig ehrenamtlich • vollständig unabhängig

  • Spendenaufruf-Funkturm-Wilsdruff

    📡 Jetzt zählt jeder Euro – Spendenaufruf Funkturm Wilsdruff

    MeshDD • April 2026


    Wer unsere letzten Beiträge verfolgt hat, weiß: Der Funkturm Wilsdruff lebt wieder – zumindest als Denkmal auf der Hühndorfer Höhe. Der legendäre „Bleistift“, jahrzehntelang Wahrzeichen der sächsischen Rundfunklandschaft, kehrt am 11. April 2026 feierlich zurück. Und MeshDD ist live dabei.

    Was im letzten Update schon klang wie ein konkreter Plan, ist jetzt harte Deadline: Weniger als fünf Wochen trennen uns noch von dem Moment, an dem zwei autarke Mesh-Nodes – einer Meshtastic, einer MeshCore – gleichzeitig vom besten Höhenstandort der Region ins Netz gehen sollen.


    🛠️ Was wirklich dahintersteckt

    Ein solcher Standort klingt glamourös. Die Realität ist: Akkus, Solarpanels, wetterfeste Gehäuse, Richtantennen, Blitzschutz, Kabel, Montagematerial – das summiert sich. Und dann ist da noch die Hubsteigervermietung, ohne die an der Montagehöhe schlicht nichts geht. All das muss vor dem 11. April beschafft, geliefert, getestet und montiert sein.

    MeshDD arbeitet 100 % ehrenamtlich. Es gibt keine Fördergelder, keinen Sponsor, keine stille Kasse im Hintergrund. Was wir einsetzen können, kommt direkt aus der Community.


    💶 Kleinvieh macht auch Mist

    Wir sagen das ohne Ironie und ohne falsche Bescheidenheit: Auch 5 Euro helfen. Wirklich. Wenn 30 Menschen 5 Euro geben, ist ein SolarNode finanziert. Jede Überweisung, jede GoFundMe-Beteiligung bringt uns einen Schritt weiter – und keinen Schritt zurück.

    Wir planen außerdem eine Ausfallreserve: Hardware, die im Lager bleibt, damit der Node bei einem Defekt nicht wochenlang offline ist. Auch das kostet Geld. Auch dafür bitten wir um Unterstützung.

    👉 Jetzt spenden – direkt und unkompliziert:
    https://gofund.me/f00d56d6f


    📦 Hardware willkommen

    Wer statt Geld lieber Hardware beisteuern möchte – umso besser! Gesucht sind vor allem:

    • LoRa-Boards (Meshtastic- und MeshCore-kompatibel)
    • Solarpanels & LiFePO4-Akkus
    • Wetterfeste Outdoor-Gehäuse
    • Richtantennen 868 MHz
    • Montagematerial, Kabel, Kleinteile

    Meldet euch einfach im Telegram-Kanal oder per Mail an info@meshdresden.eu – wir klären dann den Rest.


    📅 Der Countdown läuft

    Am 11. April 2026 um 11 Uhr wird auf der Hühndorfer Höhe Geschichte geschrieben – ein wiedergeborenes Denkmal, und mittendrin zwei freie, autarke Mesh-Knoten, die ohne Internet, ohne Mobilfunk, ohne zentrale Infrastruktur kommunizieren.

    Das ist nicht nur ein technisches Projekt. Das ist ein Zeichen dafür, dass freie Kommunikation funktioniert – auch wenn sonst nichts mehr geht.

    Seid dabei. Unterstützt uns. Jetzt.

    📬 Telegram: t.me/mesh_dresden
    📧 E-Mail: info@meshdresden.eu
    🌐 Web: meshdresden.eu


    MeshDD – Meshtastic Dresden • vollständig ehrenamtlich • vollständig unabhängig

  • Funkturm-Wilsdruff-Update-2026

    🗼 Funkturm Wilsdruff: Es wird ernst – die Nodes gehen live!

    Update April 2026 | MeshDD • Meshtastic Dresden


    In unserem letzten Beitrag über den Funkturm Wilsdruff haben wir euch von einem besonderen Standort erzählt: dem wiederaufgebauten Denkmal des legendären „Bleistifts“ auf der Hühndorfer Höhe bei Wilsdruff. Was damals noch Planung war, nimmt jetzt konkrete Formen an – und wir brauchen eure Unterstützung!


    📅 Ein festes Datum: 11. April 2026

    Der Förderverein Funkturm Wilsdruff e. V. hat es geschafft: Am 11. April 2026 um 11 Uhr wird das Funkturm-Denkmal auf der Hühndorfer Höhe feierlich eingeweiht. Der „Bleistift“ kehrt zurück – als sichtbares Denkmal für ein Stück sächsische Rundfunkgeschichte.

    Und MeshDD ist dabei. Zur Eröffnung wollen wir zwei autarke Mesh-Nodes gleichzeitig live schalten:

    • Node 1 – Meshtastic: Ein LoRa-Knoten, der das bestehende MeshDD-Netz im Dresdner Raum als starken Backbone-Knoten verstärkt.
    • Node 2 – MeshCore: Mit intelligentem Routing und höherer Bandbreiteneffizienz – ideal für dichte städtische Netze.

    Beide Nodes werden solargestützt betrieben – 100 % autark, ohne Netzstrom, ohne Ausfallrisiko. Genau die Philosophie, für die MeshDD steht.


    🌍 Warum dieser Standort so besonders ist

    Die Hühndorfer Höhe bietet freie Sicht in alle Richtungen – ein idealer Backbone-Standort für das gesamte Dresdner Mesh-Netz. Wer schon mal auf der alten Sendeanlage gestanden hat, weiß: Von hier aus reicht die Funkverbindung weit in die Region.

    Mit Meshtastic und MeshCore parallel in Betrieb entsteht ein doppelt abgesichertes, krisenfestes Kommunikationsnetz für Dresden und Umgebung – ohne Internet, ohne Mobilfunk, ohne zentrale Infrastruktur.


    🛠️ Was noch fehlt – und wie du helfen kannst

    Die Technik muss jetzt beschafft, montiert und getestet werden. Die Zeit drängt! Wir suchen sowohl Geldspenden als auch Hardware-Spenden:

    Hardware, die wir noch benötigen:

    • LoRa-Boards (Meshtastic & MeshCore kompatibel)
    • Solarpanels & LiFePO4-Akkus
    • Wetterfeste Gehäuse
    • Richtantennen 868 MHz
    • Montagematerial & Kabel

    Geldspenden helfen uns bei:

    • Fehlenden Komponenten
    • Hubsteiger-Miete für die Montage in der Höhe
    • Wetter- und Blitzschutz
    • Reserve-Hardware für den laufenden Betrieb

    💛 So kannst du jetzt helfen

    💶 Online spenden:
    👉 https://gofund.me/f00d56d6f

    Jeder Betrag zählt – egal wie klein oder groß. Alle Mittel fließen direkt ins Projekt. MeshDD wird vollständig ehrenamtlich betrieben.

    📦 Hardware spenden oder Fragen stellen:


    ⏰ Wenige Wochen bis zur Einweihung!

    Der 11. April 2026 rückt näher. Wer dabei sein möchte, wenn in Wilsdruff Geschichte geschrieben wird – und gleichzeitig freie, autarke Kommunikation für die Region live geht – ist herzlich eingeladen.

    Werde Teil der Geschichte! 📡


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